Stammzellenforschung. Und schon hat man einen globalen Nerv getroffen. Jetzt wird mit Gift gespritzt und selbsternannte Moralapostel wollen mir das Blog und wahrscheinlich sogar meine Existenz verbieten, aber:
Wo, lieber Leser, liegt eigentlich das Problem, wenn man mit Stammzellen Forschung betreibt? Wie der Zufall es wollte, bin ich kürzlich auf eine sehr interessante Seite gestoßen: http://www.cellavie.cc
Auf der Seite kann man sich (bei Interesse) kostenlos Informationsmaterial zukommen lassen – diese Option habe ich natürlich genutzt und bin nun überrascht, wozu die heutige Zellforschung und -wirtschaft scheinbar (laut Prospekt) fähig ist.
Was wird gemacht? Wieso Nabelschnur?
Sobald die werdende Mutter in den Wehen liegt und im Krankenhaus “auf die Geburt” wartet, sind Fachleute von Cellavie® zur Stelle, um nach der Geburt das wertvolle Nabelschnurblut zu entnehmen. Aus diesem Blut lassen sich die noch wertvolleren so genannten Stammzellen extrahieren, die für die Neubildung, also Re-Generation aller menschlichen Zellen nötig sind. Die Konzentration und der Status Quo der zum Zeitpunkt der Geburt entnommenen Stammzellen ist die Bestmögliche, daher der Aufwand und das Timing.
Wird man danach geklont?
Nicht unbedingt. Natürlich wäre das möglich, da ja auch jede klinische Reproduktion von Zellen (insbesondere wertvolle Stammzellen) ein Klonvorgang ist. Diese Methode wurde jedoch ausschließlich dazu entwickelt (ich lache mich gleich tot!), in der Zukunft erkrankte Organe mit körpereigenen Stammzellen zu heilen (zu regenerieren). Dass eventuell Schindluder mit den Stammzellen betrieben wird, bleibt nicht unbedingt aus…
Die große Frage der Moral
Was ich eigentlich anleiern wollte, ist folgende Frage: Wäre es überhaupt schlimm, weiter zu gehen und nicht nur einzelne Organe zu züchten, sondern vielleicht einen Menschen, der besser funktioniert als wir ewig jammernden und krankhaften Wesen, die wir uns die Krone der Schöpfung schimpfen?


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