Via KStA, 30. Januar 2009: Jens Beckert, Chef des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung hat ein Interview gegeben und ein paar interessante Thesen aufgestellt, die die Lottolust der Menschen umschreiben sollen. Übrigens spiele ich kein Lotto, weil ich mal ein Buch über Wahrscheinlichkeitsrechnung gelesen habe!
Chance – 1:140.000.000
Sehr gering sind die Chancen, beim Lotto zu gewinnen, dennoch übt das Spiel große Faszination auf die Menschen aus. Rational sei das nicht zu erklären, sondern eher durch die Lust zu Träumen und sich den plötzlichen Reichtum vorzustellen.
Typische Wünsche
Die meisten Lottospieler würden sich mit einem so großen Gewinn eher biedere Wünsche erfüllen; dazu gehört ein eigenes Haus, ein neues Auto und vielleicht ein so genannter Luxusurlaub. Manche denken auch an Freunde und Familie, die sie mit den Millionen “unterstützen” könnten.
Wer spielt Lotto?
Circa 40% der erwachsenen Deutschen spielt regelmäßig Lotto! Die unteren und mittleren Bildungsschichten mehr als die gebildeten Klassen. Im Vergleich zum Einkommen der Menschen ist der Lottoeinsatz gerade bei finanziell schwächeren Schichten sehr hoch.
Macht Lottospielen süchtig?
Scheinbar nicht. “Süchtig machen die schnellen Entscheidungen, zum Beispiel an Spielautomaten…” Lotto ist ein sehr zähes Spiel, welches höchstens zwei mal pro Woche das Bewusstsein der Menschen erreicht.
Wichtige Anmerkung
Liebe Leser, entschuldigt bitte diesen grottigen Beitrag. Ich wollte eigentlich flotter schreiben und mit Witz würzen, was fad schmeckt. Das habe ich diesmal nicht geschafft ;-)


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