Achtung! Nur für Hardware-Enthuisiasten! – Nachdem ich mit diversen PCs herumgespielt habe, bin ich nun glücklicher Besitzer eines vollwertigen Dell-PCs. Dieser Computer stammt aus dem Jahr 2000 (zweitausend!) und ist dementsprechend ausgerüstet. Für heutige Verhältnisse mit Geforce-28 X³ und Pentium 9 inkl. Re-MMX und einer 10 Zetabyte-Festplatte erscheint meine neue Errungenschaft mit dem flauschigen Namen Dell wie ein Witz aus der fernen Vergangenheit. Alle Bauteile sind von Dell. Das System ist perfekt abgestimmt und beinhaltet folgende Komponenten:
Mein neuer Dell-PC
- 19″ Dell Trinitron Monitor
Die maximale Auflösung liegt bei krassen 2048×1536, kompatibel mit augenfreundlichen 100 Hertz und natürlich 32 Bit Farbtiefe. Kurz: Ein in jeder Hinsicht brillianter Monitor aus dem Hause Dell. Mein voriges Modell war ein uralter Samsung 17″, der so gerade 1024×768 Pixel darstellen konnte; nicht augenfreundlich, sondern einfach nur erbärmlich! - Midi-Tower von Dell
Niemals zuvor habe ich Wert auf ein Computergehäuse gelegt, seit zwei Tagen jedoch bin ich davon überzeugt, dass zu einem guten PC auch ein erstklassiges, funktionales Gehäuse gehört! Dell liefert diesen Midi-Tower mit einer simplen Klappe aus, die man mit einem Knopfdruck an der Front des Towers entsperren kann – ähnlich dem Hebel in vielen Autos, der den Kofferraum öffnet. Einfach genial! Ich meine, wie kann es sein, dass alle Gehäuse, die ich zuvor gesehen habe, ausschließlich durch stupides und hinterwäldlerisches Aufschrauben zu öffnen sind? Dieses PC-Gehäuse von Dell ist vorbildlich konzipiert und bietet noch ein tolles Extra: Auch das Netzteil kann herausgeklappt werden, damit ich bequem an die RAM-Bänke komme. - Pentium IV 1500 Mhz (1,48 eff.)
Ja, es ist ein Witz im Vergleich zu heutigen Prozessoren, jedoch versichere ich dir als Leser, dass das Verfassen eines Blogeintrags mit dieser Kiste mehr Spaß macht als mit meinem Vorgängermodell, was immerhin schon an der 2 Ghz-Marke gekratzt hat und zudem mehr RAM zur Verfügung stellt! - Nicht lachen! 256 MB RAM
Es handelt sich um vier baugleiche Riegel der Qualitätsschmiede Samsung. Jeweils (für damalige Verhältnisse) pfeilschnelle 64 MB pro Stück, FSB 133 Mhz – letztlich ganz ordentlich. Ich plane, mir bei Ebay oder Alternate ein paar zeitgemäße Riegel zu besorgen. Ich tippe mal auf 4 x 256 MB oder vielleicht sogar 4 x 512 MB. Je nachdem, wieviel “Gehirn” das Mainboard verträgt ;-) - ergonomische Dell 4-Tasten-Maus
Besonders angetan hat es mir die Dell-Maus (hergestellt von Logitech), die noch auf die Kugel setzt anstatt auf Laserabtastung. Selten hatte ich ein so präzises Werkzeug in der Hand. Ein Mauspad brauche ich nicht, denn dieses Schmuckstück funktioniert tadellos auf meinem geliebten Holzschreibtisch. Die Maus habe ich jedoch meiner Freundin spendiert und gegen eine Lasermaus (logischerweise von Logitech) eingetauscht. - “harte” Dell Tastatur
Ich liebe das Schreiben. Vor allem dann, wenn mein Schreibwerkzeug so überzeugend ist wie diese Tastatur (Dell RT7D00) – der Anschlag ist hart wie bei einer Schreibmaschine und man spürt quasi, wenn man sich vertippt. Das, was ich zu sagen / schreiben habe, wird getippt – unfreiwillige Berührungen münden nicht in ungewollte Vertipper. Entweder ich benutze echte Kraft oder der Bildschirm bleibt weiß. Ich liebe diese Tastatur!
Dell ist spitze!
Solange ich mit diesem Computer zufrieden bin, werde ich höchstens den Arbeitsspeicher aufrüsten und eventuell einen leiseren Lüfter für den Tower besorgen (dank der Dell-Markenqualität kein Problem, da ein exquisiter Service inklusive ist – auch nach 9 Jahren!). Die Grafikkarte (nVidia Geforce 2GTS 64 MB) reicht für meine Schreibarbeit und gelegentlich eine Runde Diablo II (ja, das wird noch gespielt!) völlig aus. Außerdem wird der Grafikbeschleuniger passiv gekühlt – das Ding bleibt relativ kühl und ich höre es nicht.
Genug von Dell geschwärmt!
Wieso ich das überhaupt erzähle? Ich wollte meine Freude über den Kauf (übrigens sehr günstig: 50 Euro) öffentlich verbreiten und vielleicht den ein oder anderen PC-Besitzer von Dell überzeugen. Ich habe momentan (wegen des Umzugs) noch kein Internet und schreibe diesen Artikel offline, da bekomme ich manchmal Lust, über völlig triviale Dinge des Lebens zu schreiben…
Fazit: Once you go Dell, the rest seems like hell!


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