Arrogant schaue ich in den Spiegel und die gespannten Furchen auf der Stirn beben vor Selbstüberzeugung: Ich bin so unglaublich attraktiv, dass ich mich tatsächlich gern mal selbst ficken würde. Erst kürzlich dachte ich, dass ich gern die Frau wäre, die mit mir schläft…
Naja, eigentlich möchte ich von einer neuen Perspektive erzählen, die mir schon lange bewusst ist, jedoch zu krass und scheinbar unpassend für meine Person: Ich werde als Model engagiert und bekomme für sporadische Shootings am Wochenende ziemlich viel Geld. Wow. Einer meiner ungeahnten Lebensträume hat sich von selbst erfüllt. Alles, was ich dafür tun musste, war: Gut aussehen!
Tja, jetzt kann ich mir natürlich aussuchen, wofür ich werben möchte oder ob ich einfach nur über den Catwalk stolzieren will, um ein bisschen mit meinem knackigen Po zu wackeln. Ich bin mir da noch nicht ganz sicher! Sicher ist jedoch, dass mir das Modeln liegt und ich daran sehr viel Spaß habe.
Reality Model… äh Creation
Du wunderst dich, dass ich in der Gegenwartsform schreibe – so, als ob das alles schon real wäre?! Ich habe in diversen das Bewusstsein trainierenden Büchern gelesen, dass es sehr hilfreich ist, wenn man quasi so tut, als wäre das Gewünschte längst real. Darum mache ich das. Mein Model-Potential ist dennoch unbestreitbar! Um mich noch besser selbst darstellen zu können, habe ich auf der rechten Seite im Menü ein 3×3-Quadrat installiert: Das bin ich und ich bin wunderschön!


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