Alkoholismus ist verpönt, etwas Schlechtes, ein Unding und auch sehr peinlich. Was ist jedoch, wenn man selbst abhängig vom geliebten Alkohol ist? Was, wenn man plötzlich in ein Loch fällt, das mit Bier gefüllt ist und dich langsam zu ertränken scheint?
Du kannst dir ein paar Fragen zu deinem Alkoholkonsum stellen, Beispiele für Antworten findest du im folgenden Abschnitt. Die Fragen können entweder mit “Ja” oder “Nein” beantwortet werden.
- Mit Alkohol fühle ich mich sicherer.
- Alkoholkonsum macht mit den Freunden am meisten Spaß.
- Ein Bier oder zwei schaden nicht.
- Ich bin kein Alkoholiker, ich trinke nur aus Vergnügen.
- Wenn ich nichts trinken kann, dann werde ich nervös.
- Meine Freunde und Bekannten sagen, ich sei Alkoholiker.
- Was solls? Es ist ja nur Bier.
- Mit Alkohol macht mir Sex mehr Spaß.
- Nach einem harten Tag ist ein Bierchen genau richtig.
- Ich wurde schon einmal auf meinen Alkoholkonsum angesprochen.
- Ich brauche keinen Test zu machen. Ich trinke eh nur ab und zu.
Alkoholismus beginnt spätestens dann, wenn du einige Male mit “Ja” antwortest. Die schlimmste Falle ist der Selbstbetrug, um vor sich und anderen nicht als (wie oben genannt) verpönt, asozial und allgemein “schlecht” dazustehen! Die Frage lautet doch: “Bin ich Alkoholiker?” – Belüge dich nicht. In vino veritas oder wie lautet der Spruch?

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