Wenn du auch nur 20-30 Gramm Eier in der Hose hast, dann bist du gewillt, dich zu befreien (be-freit zu leben), damit du in Zukunft nicht mehr so oft auf die Größe deiner Eier achten musst. Anmerkung von Alice Schwarzer: Frauen denken sich etwas Vergleichbares, vielleicht Titten oder gar den Arsch? Wie auch immer, es sind alle Geschlechter angesprochen, also alle zwei. Auf jeden Fall bist du angesprochen.
Tägliche Befreiung #1
Dir hängt dein Umfeld zum Halse raus und du brauchst dringend Urlaub? Das kennen wir ja alle! Jedenfalls gibt es einfachere und günstigere Möglichkeiten, dem “Drumherum” einen neuen Anstrich zu verpassen; es müssen nicht immer stereotype Palmen sein. Manchmal sind es triviale Dinge, die dich förmlich aussaugen und dir Energie rauben, beispielsweise nicht benötigter (für die momentane Realität) Krimskrams. Das können Staubfänger sein, die du mal zum Geburtstag geschenkt bekommen hast oder ein Stapel Briefe, die auf ihre Beantwortung warten oder ein uraltes Poster aus den Zeiten eines Teenagers.
Überlege dir, ob sich die genannten “Energy-Blocker” wirklich positiv (fühlbar & echt) auf dein Leben auswirken oder ob sie dich nerven oder von den tatsächlich wichtigen Dingen in deinem momentanen Lebensfluss abhalten. Du wirst mit Sicherheit viele Gegenstände finden, die du lieber loswerden willst. Oft haben wir Skrupel, weil wir die Tante (Mrs. Staubfänger) in ihrer zweifelhaften Gutmütigkeit verletzen könnten oder wir bekommen Gewissensbisse, wenn wir eine Rechnung nicht einfach mal in den Mülleimer pfeffern (sehr befreiend, aber Achtung: Die Konsequenzen bewegen sich auf einer Skala von “witzig” bis “Ach, du scheiße”) und sie deshalb sammeln und in kleine schwarze Ordner einheften. Auch meinen wir oft, es sei schlecht, wenn man Gegenstände entsorgt, obwohl sie keinen Mehr-Wert für unser leben haben, weil sie “eine schöne Erinnerung” oder so ähnlich sind.
Glaube mir: Es ist scheißegal, wenn du irgendwen scheinbar verletzt, denn letztlich kommt es darauf an, ehrlich (sich selbst gegenüber) zu sein. Du musst es niemandem recht machen. Du schuldest niemandem etwas. Und wenn du Angst hast, dich von den Gegenständen zu trennen, die dich an bestimmte Dinge erinnern, dann vertraue deiner Fähigkeit, dich zu erinnern: Die wirklich wichtigen Dinge, also die, die dir persönlich wichtig sind, wirst du nicht vergessen!
“Räume auf in deinem Umfeld und dein Leben wird befreiter sein.”


Comments on this entry are closed.